Leuchtende Erfolgsgeschichten aus Jena

Jenas wohl bekannteste „leuchtende Erfolgsgeschichte“ begann vor über 150 Jahren. Carl Zeiss, Ernst Abbe und später auch Otto Schott - das Jenaer Dreigestirn - revolutionierten den wissenschaftlich fundierten Mikroskopbau und legten damit nicht nur den Grundstein für die innovativen Unternehmen, die noch heute als die renommierten Konzerne ZEISS, Jenoptik und SCHOTT international erfolgreich sind. Sie festigten auch eine weitere von Jenas wichtigsten Traditionen: die enge Verzahnung von Universität, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und lokaler Industrie. Heute spiegelt sich diese interdisziplinäre Verknüpfung vor allem in der Nutzung lichtbasierter Technologien in den Lebenswissenschaften wider. Von großer Bedeutung sind dabei die Mikroskopie und Ophthalmologie.

Viele von Jenas „leuchtenden Erfolgsgeschichten“ beschreiben ganzheitliche Lösungen mit Licht, die zur Bewältigung wichtiger Zukunftsfragen in den Bereichen Gesundheit, Energie, Mobilität, Umwelt, Sicherheit, Kommunikations- und Informationstechnik beitragen.

Was macht Jena zur Lichtstadt?

Seit mehr als 150 Jahren prägen innovative, lichtbasierte Technologien die Wissenschaftsstadt Jena. Als ein europäisches Zentrum der Forschung im Bereich Optik und Photonik ist vor allem die enge Verzahnung von Jenas beiden Hochschulen mit den Forschungseinrichtungen und der lokalen Industrie eine Tradition und Erfolgsgarant.

Der Begriff Lichtstadt steht dabei als Synonym für alles, was Jenas überregionale Strahlkraft ausmachte und ausmacht: die Geistesblitze seiner hellen Köpfe, das Licht der Aufklärung, die erstklassigen Forschungseinrichtungen, die unentwegt das Licht der Erkenntnis ins Dunkel bringen, die weltbekannten Hochtechnologiefirmen und die jungen innovativen Unternehmen, für die Licht ein zentrales Mittel zum Erfolg ist. Licht ist dabei Werkzeug und Forschungsobjekt zugleich.

Licht ist Leben. Die Lichtstadt Jena ist stark in den Lebenswissenschaften. Wie in den Profilinien "Light Life Liberty" der Friedrich-Schiller-Universität Jena und im Slogan "where life sciences meets physics" des Forschungscampus Beutenberg verankert, wird interdisziplinär geforscht.

Ideen und Innovationen werden in Jena großgeschrieben - interdisziplinäre Forschung auf Weltniveau und die Nutzbarmachung ihrer Ergebnisse gehen Hand in Hand. Bereits 1919 holte Dr. Walter Bauersfeld in Jena den Himmel auf die Erde, als er die grundlegende Form für den Planetariumsprojektor schuf. Im ZEISS Planetarium kann man auch heute noch zu den Sternen reisen und eine Jenaer Erfindung live erleben. Das Optische Museum führt auf eine einzigartige Reise in die Geschichte der Optik und der vielen Entwicklungen, die aus Jena stammen.

Wir laden Sie ein, diese und viele andere von Jenas „Leuchtenden Erfolgsgeschichten“ zu entdecken.

 

Dr. Albrecht Schröter, Oberbürgermeister der Stadt Jena

Wilfried Röpke, Geschäftsführer
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Jena mbH

Wolfgang Tiefensee
Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

"Den Rest meines Lebens möchte ich damit zubringen, darüber nachzudenken, was Licht ist."

- Albert Einstein